Auf vielfachen Wunsch, hat der Sportwart nach langer, langer Zeit mal wieder einen Reisebericht verfasst. Was auf seinem Ausflug ins Saarland geschah, erfährt der geneigte Leser jetzt.

Sonntags morgens um 6 Uhr 15 wurde der Sportwart von seinem Reisegefährten Det per Automobil abgeholt und gemeinsam fuhr man zum Bochumer Hauptbahnhof.

Dort angekommen, konnte ein Omnibus aus dem Hause Lange gesichtet werden. Während Det sein Kraftfahrzeug zum Parken um die Ecke brachte, enterte der Sportfahrt den Omnibus und belegte hurtig Sitzplätze. Einen für sich, einen für den Det und die anderen für seine Mitreisenden aus dem nahe gelegenen Witten.

Während der Sportwart auf die Gefährten wartete, unterhielt er sich mit Marwan, dem Organisator der Fahrt und bezahlte bei ihm auch den Reiseobolus. Währenddessen füllte sich der Omnibus mit anderen Reisewilligen. Unter denen sich nun auch Det und die Mitfahrer aus Witten befanden.

Um 7 Uhr 05 konnte der Bus starten. Nicht ganz voll besetzt, all der weil einige die Abfahrt dezent verpassten.

Marwan hielt eine kleine Ansprache, wobei er das Reiseziel mit Effesberg oder so ähnlich angab. Bubi, der ältere der beiden Fahrer sprach auch noch ein paar Worte und bat dabei um Ordnung und Sauberkeit im Reisegefährt. Dies wurde einhellig hoch und heilig versprochen………und auch gehalten.

Noch ein paar Zeilen zum Ziel der Reise: Effesberg oder so ähnlich. Nun Marwan meinte natürlich die saarländische Gemeinde Spiesen-Elversberg, welche rund 15 Kilometer entfernt von Saarbrücken liegt.

Im Ortsteil Elversberg hat die Sportvereinigung Elversberg im einstigen Waldstadion Kaiserlinde ihr zu Hause. Heute heißt die kleine Sportstätte Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde. Was für ein schöner Name. Die Arena wird zur Zeit umgebaut und fasst nur 10000 Zuschauer.

Soviel zum Reiseziel, kommen wir zurück zur Fahrt dort hinne.

Um 7 Uhr 20 nahmen Det und der Sportwart ihr Frühstück ein. Det genehmigte sich selbst angefertigte belegte Brote und einen guten Quart Jägermeister-Cola. Der Sportwart verzehrte einen großen Schokoladen-Cookie und spülte mit Rum-Cola nach.

Dank der freien Autobahnen kam das Reisegefährt zügig durch die Gegend. Nach der ersten kleinen Rast konnte bei der Weiterfahrt auf der Gegenfahrbahn ein ellenlanger Buskonvoi aus Kaiserslautern, welcher sich gen Westen bewegte, gesichtet werden. Bei einer schnell durchgeführten Befragung, wusste keiner der Saarlandreisenden wohin sich wohl jener Konvoi bewegen würde.

Nach einer zweiten kleinen Rast erreichte man gut gelaunt nach 4,5 Stunden Elversberg. Und bald  darauf auch, die Sportstätte. Nachdem der Bus auf dem Gästeparkplatz abgestellt wurde, verließen die Reisenden den selbigen und widmeten sich diversen Tätigkeiten.

Einige besuchten saarländische Kulturdenkmäler, andere erforschten Flora und Fauna, wieder andere begaben sich sofort auf die Suche nach einem Gasthaus. So auch Det und der Sportwart. Sie fanden die Herberge „Paul´s Halbzeit“ und dort auch ein Plätzchen zum Verweilen.

Nach dem kurzweiligen Verweilen, wobei es auch zum Verzehr von einigen Gläschen Alter Mirabelle kam, ging es erst ab zum Stadion. Und nach einer kleinen Leibesvisitation dann auch weiter in den Gästesitzplatz-Block.

Hier wurden die gemieteten Sitzplätze eingenommen und auf den Anpfiff gewartet, welcher alsdann zeitig den 9307 anwesenden Zuschauer zu Gehör gebracht wurde.

Nun ja, das Spiel begann nicht so ganz erquicklich für den Vfl Bochum. Elversberg stürmte, drängte und belagerte das Bochumer Tor. Die Belohnung für diese Bemühungen war das null zu eins durch Pannewig für den VfL.

Elversberg ward aber nicht geschockt und setzte sein Bestreben, beim VfL einzunetzen, emsig fort. Doch dies gelang  bis zum Halbzeitpfiffe mit nichten.

Nach dem Päuschen machten sie weiter und hatten dann doch Erfolg. Es gelang der Ausgleich. Beide Teams hatten danach noch ihre Möglichkeiten, Elversberg mehr als der VfL, aber es blieb schlussendlich beim eins zu eins.

Der glückliche Punkt wurde mit der Mannschaft etwas gefeiert, danach folgte der Weg zurück zum Bus. Welcher dann auch um kurz vor 16 Uhr auf den Rückweg gebracht wurde.

Die Fahrt gen Heimat verlief flott und erfrischend. Nach knapp 4 Stunden gelangte der Bus an die Bochumer Stadtgrenze. Den beiden Fahrer wurde gedankt und man verabschiedete sich untereinander. Um 20 Uhr erreichte das Gefährt dann den Bochumer HBF.

Von dort ging nun ein jeder Ausflügler seiner Wege. Der eine da, der andere dort hin und der Sportwart fix heim zu Frau und Hund.

So, der Sportwart ist nun mental erschöpft und schließt den Report. Gehabt Euch wohl und bleibt gesund.

Der Sportwart

Und nur mal so unter uns:

Einmal ein Bochumer Junge, immer ein Bochumer Junge.