An einem frischen Freitag erfüllte wieder einmal die Reiselust des Sportwartens Geist und Korpus. Denn er durfte per Ominibus zum Auswärtsspiel des VfL Bochums bei Preußen Münster reisen.
Bevor er die Fahrt antrat genehmigte er sich noch in einer dörflichen Herberge mit Brunnen einige Erfrischungen. Dabei erhielt er durch einen wohlbekannten Treppenakrobaten Gesellschaft.
Nachdem der Sportwart genug erfrischt war, verabschiedete er sich von seiner geselligen Gesellschaft und spazierte alsdann zu den Fernbus-Bahnsteigen. Dort traf er erstens auf zwei Busse eines Unternehmens aus einer Bochumer Nachbargemeinde und zweitens etliche Reisewillige, die in diese Busse hinein wollten.
Das gelang schließlich auch jedem, ohne das es zu einer Stampede gekommen ist.
Der Sportwart hatte den Bus gewählt, in dem Bubi der alte Busfahrer das Kommando führte. Dort richtete der Sportwart sich ein und begutachtete dann die Mitfahrer. Er erkannte dabei einige Vielfahrer und viele nicht.
Nach der Sondierung erfolgte auch schon die Abfahrt. Bubi hielt eine kleine Ansprache über Sauberkeit und Ordnung, sowie die Anschnallpflicht. Alles hörte wie immer aufmerksam zu und nickte bejahend im Chor.
Da der Sportwart ohne seinen ständigen Reisekamerad Det die Fahrt antrat, musste er sich auch selbst verköstigen. Nur weil Det nicht erst vom Niedersächsischem ins Ruhrgebiet und dann ins Münsterländische fahren wollte. Also wirklich…..
Nun zur Verköstigung des Sportwartes. Er hatte sich dafür einen Kanten alten Brotes, zwei Flaschen stilles Wasser, sowie zwei 0,2 l Flachmänner Korn eingepackt. Diese Delikatessen begann er nun zu verzehren.
Während er so verzehrte, verging die Fahrt ins nahe Münsterland ohne erwähnenswerte Ereignisse. Es wären nur ein kleiner Freitagsstau und das Überholen vom leeren Mannschaftsbus des VfL Gummersbachs zu nennen.
Als das Stadion von Preußen Münster erreicht ward, hatte der Sportwart auch seine Wegzehrung intus und war folglich in frohlockender Stimmung. Er stieg aus den Bus aus und stieg auch sofort wieder ein, denn draußen war es kalt.
Während er dann so im Bus die Zeit verbrachte, kam auch sein Reisekamerad in den Bus. Sodann wartete man zu zweit, bis der Zeitpunkt zum Eindringen ins Stadion kam. Das Eindringen gestaltete sich unproblematisch und fix hatte man seinen Sitzplatz erreicht.
Dort harrte man dem Anpfiff, welcher auch kurze Zeit später durch das Stadion erschall. Der VfL Bochum erspielte sich nun einige gute Möglichkeiten, das erste Tor machte aber Münster. Ach nee.
Dann war Halbzeit, welche auch zügig vorbei eilte und die zweite Hälfte konnte beginnen. Hier schaffte der VfL den Ausgleich und etliche gute Chancen, aber ein Tor fiel nicht mehr. Weder für Münster noch für den VfL.
Der Sportwart verabschiedete sich nach dem Abpfiff vom Kameraden Det und platzierte sich zurück in den beheizten Bus. Nachdem auch alle anderen sich einquartiert hatten, konnte die Rückreise beginnen.
Man kam genau bis zum Ausgangstor und dort ging es erstmal nicht weiter. Ein Mensch aus der Bochumer Führungsetage hatte eine Hälfte des Tores etwas ramponiert. Und es dauerte eine Weile, bis Ordnungsdienst und Feuerwehr das Tor wieder öffnen konnten. Danach ging es aber dann doch heim nach Bochum.
Die Rückreise verlief inclusive obligatorischem Stau auch recht ordentlich und ruckzuck war man wieder am Bochumer HBF. Dort erfolgte die Verabschiedung von Bubi dem Busfahrer und dann eine Sportwartsche Taxifahrt gen Heimatviertel.
Sodann, das wars vom Ausflug nach, wie tat der alte Lateiner früher sagen, Monasterium.
Der Sportwart
Ob auf Lateinisch oder nicht:
Olim puer Bochumensis, semper puer Bochumensis.