Ausflug ins Schwabenländle

Ausflug ins Schwabenländle

Was macht der Sportwart so an einem schönen Vorfrühlings-Freitag? Er macht natürlich einen Ausflug zu einem Auswärtsspiel seines VfL Bochums. Und dieser Ausflug führte ihn diesmal ins Land der Schwaben, genauer gesagt nach Stuttgart.

So knapp vor 13 Uhr enterte er zusammen mit fünf BBBs einen ICE Richtung Süden. Hurtig quartierte sich die Gruppe im Zugrestaurant ein und ebenso geschwind standen die ersten Erfrischungen parat.

Während sich die BBBs an Hopfengetränken labten, delektierte sich der Spritwart, äh Sportwart, an einer Rum-Cola-Melange. Für Kenner des Metiers: der Rum reifte ca. 150 Jahre in einem Eichenfass, die Cola etwa 1 Woche in der PET-Flasche und der Sportwart 58 Jahre in seiner alabasterfarbenen Haut.

Die Fahrt mit dem ICE verlief kurzweilig und Stuttgart wurde ohne nennenswerter Verspätung erreicht. Am HBF wurde dann noch das Gepäck verstaut und sodann eine S-Bahn Richtung Sportstätte frequentiert.

Nach wenigen Minuten Fahrt erreichte die Gruppe die gewünschte Haltestelle und nach weiteren Minütchen die Fußballkampfstätte. Nach einer laschen Leibesvisitation und einem kleinen Geplausche mit bekannten Menschen marschierte die Reisetruppe in den Gästeblock, welcher mit ca. 500 Personen bestückt ward. Darunter befanden sich auch etliche Gesellen aus dem Raume München.

Alsdann begann auch schon das Spiel. Und wer dachte Stuttgart würde das Kommando auf dem Spielfeld übernehmen, der irrte sich sich. Der VfL Bochum war Chef im Ring und konnte nach 10 Minuten durch Losilla sogar in Führung gehen. Leider verpassten kurz darauf Mllapa und Wurtz die Führung auszubauen. Und leider wurde Stuttgart daraufhin stärker. Aber das Bochumer Abwehrbollwerk brach nicht ein. Es kostete zwar Schweiß und gelbe Karten, aber die Führung blieb bis zur Pause in Bochumer Hand.

Die Pause verging schnell und das Spiel ging weiter. Stuttgart drängte, doch Bochum hielt dagegen. Man hielt und hielt und hielt und dann verletze sich der Abwehrkämpe Hoogland. Während seiner Behandlung gelang Stuttgart der Ausgleich. Schei..!!!

Da das Auswechselkontingent erschöpft war, blieb Hoogland und spielte trotz Verletzung weiter. Stuttgart drängte nun auf die Führung, aber Bochum hielt dagegen und rettete schlußendlich das Unentschieden. Jubel im Bochumer Block, denn das Remis gegen den Tabellenersten war eine tolle Leistung.

Nachdem die Mannschaft noch etwas gefeiert wurde, marschierte die Reisegruppe Richtung S-Bahn. Unterwegs wurde an einem Bochumer-Fanbus noch etwas Moritz ergattert, welches sogleich vertilgt wurde. Dann ging es ab in die Bahn und schwupp war man wieder am Hauptbahnhof.

Und ebenso schwupp saß die Reisetruppe so knapp gegen 22 Uhr in einem Zugrestaurant Richtung Frankfurt Airport. Leider herrschte im Bordbistro nach kurzer Zeit Ebbe, da angeblich das Bier alle war………kann stimmen, muß aber nicht. Naja, die Fahrt gen Frankfurt dauerte nicht lange und ruck zuck saß man in einem Zugbistro Richtung Bochum.

Die Freude auf ein kühles Getränk war groß, aber…….ja leider gab es aber nichts. Das Bistro hatte geschlossen! Der anwesende freundliche Zugbegleiter erklärte, das die Zugbistros aus diversen Sicherheitsgründen so gegen 22 Uhr schließen. Nun denn
, mußte die Rückreise halt trocken gestaltet werden. Also mit Dösen und in die Dunkelheit starren.

Gegen zwei Uhr in der Früh war die Truppe wieder in Bochum, man verabschiedete sich und ein jeder verschwand itzo Richtung Heimat oder Gasthaus.

So, das war’s. Nächstes Mal berichtet der Sportwart vom Besuch eines Sandhaufens.

Bis denne, bleibt gesund und lebet lang.

Der Sportwart

Und meine Lieben, bitte nicht vergessen:

Einmal ein Bochumer Junge, immer ein Bochumer Junge

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