Die Stadt, die es nicht gibt und St. Pauli

Die Stadt, die es nicht gibt und St. Pauli

In einer Stadt, die es nicht gibt, kann man auch kein Fußballspiel besuchen. Folglich konnte der Sportwart nicht in einem Treuen-Bus sitzen und nach kurzer trockener Reise diese Stadt erreichen.

So ist auch ausgeschlossen, das er von der Haupttribüne eines Vereines, in einer Stadt, die es nicht gibt, ein Fußballspiel verfolgen konnte. Ergo konnte er auch eine mit Rauch und Feuer begleitete Niederlage nicht miterleben. Schlussendlich gab es auch keine Rückfahrt mit einigen Tankpausen.

Da hatte der Sportwart wirklich Glück, das es eine Stadt, die es nicht gibt, wirklich gibt.

In eine Stadt, die es gibt, kann man natürlich reisen. So tat es der Sportwart auch und fuhr mit den Zug gen Hamburg, um dort ein Fußballspiel seines Lieblingsvereins beim FC St. Pauli zu besuchen. Als Reisekameraden hatte er mehrere BBBs und ab Osnabrück auch einen BOJU-Gefährten.

Nach der kurzweiligen amüsanten Fahrt mit Umstieg in DO, orderte man vom Hamburger Hauptbahnhof aus ein Taxometer, welches die zwei BOJUs fix zum Eingang des Gästeblocks brachte. Dort wurde noch eine ortsansässige Destille besucht und danach das Stadion geentert.

Nach einer kurzen Durchsuchung stand man schon im Gästeblock, welcher bereits sehr gut gefüllt war. Kurze Zeit später begann das Spiel. Nach anfänglicher Unsicherheit fing sich der VfL Bochum und ging nach zwanzig Minuten durch Mlapa in Führung.

Doch ein paar Minuten später, verflog die gute Laune, denn ein Bochumer Spieler wurde mit einer roten Karte bedacht. Ob berechtigt oder nicht, das war diskussionswürdig, aber Bochum musste nun ohne Perthel zu zehnt weiter machen.

Und man machte seine Sache gut. Geschickt wurde verteidigt und durch kluge Konter versucht, ein zweites Tor zu erzielen. Haute leider nicht ganz hin, denn kurz vorm Ende des Spiels, wurde den Hamburger der Ausgleich geschenkt. Ach Sch…e!

Nach dem Spiel fuhr man mit der U-Bahn zurück zum Bahnhof, nahm dort noch eine Erfrischung ein und stieg danach in den Zug Richtung Ruhrgebiet. In Osnabrück wurde der BOJU-Reisegefährte vom Sportwart aus dem Zug verabschiedet. Bochum erreichte er dann kurze Zeit später, da der Umstieg in DO erfolgreich absolviert werden konnte.

So, normalerweise ging es für den Sportwart nun ab nach Hause, diesmal fuhr er aber mit der Straßenbahn zur Ritterburg, um dort noch ein wenig an der BOJU- Weihnachtsfeier teilzunehmen. Nachdem er spürte, das er genug teilgenommen hatte, nahm er für den ersten Teil des Heimweges eine Straßenbahn und danach ein Taxi, das ihn endgültig heim brachte.

So, das war’s für dieses Jahr. Der Sportwart wünscht Euch allen einen guten Übergang in neue Jahr 2017. Welches mit viel Gesundheit und Glück für Euch gepflastert sein soll.

Der Sportwart

Und ob altes oder neues Jahr, bitte eins nicht vergessen:

Einmal ein Bochumer Junge, immer ein Bochumer Junge.

About the Author:

Leave A Comment