Heinrich dem Löwen sein Brunswiek

Heinrich dem Löwen sein Brunswiek

Die zweite Fußball-Bundesliga setzt zum Endspurt an und der VfL Bochum muß bei diesen Spurt noch ein paar Punkte gegen den Abstieg erarbeiten. Vor Jahren war dieses Szenario noch undenkbar, heuer ist es leider Realität.

Also stellt sich der Sportwart der Realität und reiste mit einer Gruppe BBBs und freien VfL-Gesellen gen Niedersachsen nach Braunschweig, um dort den VfL Bochum zu unterstützen.

Insgesamt 11 Leute fasste die Reisetruppe, die einen ICE über DO, Hamm, Bielefeld nach Hannover bevölkerte. Ab Hannover ging es mit einen Doppelstock-IC weiter nach Braunschweig. Hier warten Gendarmen und Shuttlebusse auf die Reisenden. Ein Teil der Gruppe nutzte den Service, ein anderer Teil nicht.

Der andere Teil fuhr mit einer E-Bahn bis BS-Rathaus, stieg aus und landet im Café Schmidt. Hier gab es Bier, Cola, Wasser und Fürst Bismarck zur Erquickung. Nach dem Labsal ging es weiter mit einer Tram zum Stadion.

Hier begrüßte man Bus- und Autoreisende und latschte danach zum Gästeeingang. Es erfolgte eine harmlose Visitation und ruckzuck stand der Sportwart mit seiner Reisegruppe im Gästeblock. So ca. 600 Blau-Weiße sahen alsdann ab Spielbeginn eine stabile VfL-Abwehr, aber leider wieder einen äußerst harmlosen Sturm. Folglich stand es in der Halbzeit null zu null.

In der Pause beobachtete der Sportwart die Bemühungen eines stark angeheiterten Bochumers ins Stadion zu kommen. Die Bemühungen waren recht ehrenwert, aber im Endeffekt vergebens.

Pünktlich zur zweiten Halbzeit begann der Regen und der regnete in den Gästeblock rein. Schei.. und gleich nochmal Sch.., denn die Eintracht aus Braunschweig ging durch einen Bochumer Abwehrfehler in Führung. Ach männo, so ein Kack.

Der VfL Bochum mühte sich nun um den Ausgleich, aber die Bemühungen waren, wie die des Bochumers in der Halbzeit, vergebens. Kurz vor Schluss gab es durch einen weiteren Abwehrfehler einen 11 m für BS. Riemann hielt, doch der Nachschuss saß. Zwei zu Nichts für Braunschweig. Verdammte Hacke nochmal, grrrrrrrrrrrrrr, ruhig bleiben, ganz ruhig bleiben……

Etwas gefrustet trottete der VfL-Anhang nach Spielende aus dem Stadion. Man begab sich in diverse Fortbewegungsmittel zwecks Heimreise. Die Sportwartsche Truppe nahm einen der vier Shuttlebusse, um zum Bahnhof zu kommen. 

Mit starker Gendarmenbegleitung fuhren die Busse los und kamen nach einer ellenlangen Stadtrundfahrt auch am Bahnhof an. Hier wurde noch rasch Verpflegung gebunkert, bevor ein Doppelstock-IC die Reisegruppe aufnahm und sie hurtig über Hannover, Minden, Herford, Bielefeld, Gütersloh und Hamm nach DO brachte.

In DO stieg die Reisetruppe in einen RE-Zug um, welcher sie zügig gen Bochum brachte. Hier gab es in der Hopfendolde noch einen Absacker, und dann brachte ein Bus den Sportwart nach Hus.

So, meine Lieben dat war’s. Ach, nicht ganz. Eins noch für die Freunde der nationalen Tierwelt. Neben Heinrich dem Löwen haben auch die Krickente und der Zwergtaucher eine Heimat in Brunswiek gefunden.

Nun gehabt Euch wohl und rüstet Euch für die kommenden Heimspiele, wo der VfL Bochum hoffentlich, die noch nötigen Punkte gegen den Abstieg holen wird.

Der Sportwart

Und ob Ente oder Zwerg, bitte eins nicht vergessen:

Einmal ein Bochumer Junge, immer ein Bochumer Junge.

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